Volksparkstadion heißt wieder Volksparkstadion

Die HSH Nordbank kauft die Namensrechte am Hamburger Stadion und tauft es zurück in Volksparkstadion. »Dieses Engagement ist ein klares Bekenntnis zu unserem Standort sowie der gesamten Region«, sagt Hans Berger, Vorstandsvorsitzender der HSH Nordbank.

Toll das auch die Sponsoren etwas für den Erhalt von Traditionen tun!

Was? Das stimmt doch gar nicht?

Man wird sich ja wohl noch was wünschen dürfen.



Die Liga bleibt unrosa

Lustiger rosa Vogel

Lange Zeit schien klar, dass die Telekom sich die Namensrechte an der Fußball-Bundesliga sichern wird – doch nun die Wende.

Nur 8,9 % der Bundesbürger ;) waren für einen Verkauf der Namensrechte und angesichts der eher schlechten finanziellen und medialen Lage des Konzerns, verzichtet man nun auf die 15 Mio. Euro-Investition.

Da sind wir gerade noch davongekommen.



Sepp Blatter als Sympath?

Sepp Blatter als SympathSepp Blatter gab den Kollegen von facts.ch ein Interview und einige seiner Antworten fielen mir überraschend positiv auf.

So weiß er den Stellenwert der Fans zu würdigen …

FACTS: Kein Wunder bei den Gehältern und Transfersummen, die bezahlt werden.

Blatter: Wissen Sie, wer am meisten Umsatz generiert? Die Zuschauer. In Deutschland beispielsweise werden jedes Wochenende bis zu 50 000 Fussballspiele ausgetragen. Es gibt kein Spiel ohne Zuschauer, auch nicht bei den Junioren, wo immer häufiger die Mütter dabei sind. Sie reisen, kaufen Getränke, essen Snacks und so weiter. Der Fussball ist zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden, der viele Arbeitsplätze schafft.

… und sieht auch Gefahren

FACTS: Also ist es mit dem Fussballgeschäft wie mit Spargeln? Sie werden ungeniessbar, wenn sie zu rasch in die Höhe schiessen.

Blatter: Der Fussball ist zu schnell gewachsen und droht, eine Art Monster zu werden. Früher spielte man einmal die Woche, jetzt zweimal. Doch der Fussball ist auch ein Superprodukt.

Einfach mal selber lesen.

Bildquelle: obs/Coca-Cola GmbH



DFL gegen Fans

Die DFL geht nun konsequent gegen Verletzungen ihrer Rechte im Internet vor. Zum “großen Gegenschlag” holen sie aus, dafür wurde eigens eine englische Spezialfirma engagiert.

Seltsamerweise reicht wohl schon die Verwendung des Tags Bundesliga, wie die Kollegen von fanfaktor erfahren mussten.

Vielleich begreift man ja bei der DFL mal, dass mit den Aktionen nur die eigenen Fans gegängelt werden?

Es geht um von den Fans erstellte Datensätze für Fußball-Manager. Es geht auch um von den Fans selbst gefilmte Kurzfilmchen in schlechter Qualität, die die Stimmung im Stadion rüberbringen sollen, die die Choreos und Gesänge festhalten, die ohne die Fans nicht möglich wären.

Merke: Ohne Fans kein Geld!



Rosa Liga?

Heute um 12:30 wird es wohl amtlich. Die DFL und die Telekom laden zur gemeinsamen Pressekonferenz nach München. Nachdem bis zuletzt neben der Telekom auch die Postbank mit im Rennen um das Namens-Sponsoring der höchsten deutschen Spielklasse war, scheint nun ein Engagement des rosa Riesen unvermeidlich.

Schön klingt der Name nicht, man wird wohl damit leben müssen. Verwenden werde ich ihn trotzdem nicht.

Update: Vorerst bleibt uns der neue Name erspart. Das Logo auf den Ärmeln aller 36 Profi-Klubs und auf den Auswechseltafeln müssen wir jedoch ertragen.