Hertha und die Meisterfeier
Wie bei den 11 Freunden zu lesen ist, plane man in Berlin bereits die Meisterfeierlichkeiten. Natürlich gehen diese Planungen nicht vom um Zurückhaltung bemühten Verein aus, sondern von Berlins Partylöwen Nr. 1 Klaus Wowereit.
Hier steigt niemandem etws zu Kopf, man wird ja wohl noch träumen dürfen?
Für zusätzliche Fußball-Euphorie sorgt an Spree und Havel zurzeit Union Berlin. Herthas Stadtrivale aus dem Bezirk Köpenick baute am Wochenende mit dem 1:0-Sieg über Kickers Offenbach seine Tabellenführung in der 3. Liga aus und beglückt mit seinen Aufstiegsambitionen verstärkt die Fußball-Fans im Ostteil der Stadt. Berlin, bislang eher Vorreiter in Sachen Politik oder Kultur, befindet sich mittlerweile auch in Sachen Fußball auf dem Weg zu einer echten Metropole.
Dazu nur kurz angemerkt: In der Saison 99/00 spielte Hertha in der Champions League und Berlin hatte mit TeBe einen Zweitligaverein. Ok, es gab kein Happy End, Hertha versank wieder ein Stück im Mittelmaß und TeBe bekam keine Lizenz. Aber der Weg zur Fußball-Metropole dauert bereits länger an und ist von ständigem Auf und Ab geprägt.

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